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Mehr Informationen über Cookies

Was ist ein Cookie?

Cookies sind sehr kleine Text Dateien, welche bei dem Besuchen einiger Websites auf Ihrem Computer gespeichert werden.

Cookies helfen dabei Ihren Computer zu identifizieren, sodass eine Website die Nutzererfahrung messen kann, den Inhalt des Einkaufskorbes überblicken oder sich erinnern kann, wo im Buchungsprozess Sie waren.

 

Was speichern sie?

Cookies speichern gewöhnlich keine empfindlichen Daten, wie Kreditkarten- oder Bankinformationen, Fotografien, deine ID oder persönlichen Informationen etc. über dich. Die gespeicherten Daten sind technisch, persönliche Präferenzen, Inhaltspersonalisierung etc.

 

Der Webserver erkennt dich nicht als Person, sondern Ihren Webbrowser. Wenn du regelmäßig mit deinem Internet Explorer surfest und versuchst die gleiche Website mit Firefox oder Chrome zu besuchen wirst du sehen, dass das Web nicht erkennt, dass du die selbe Person bist, da es tatsächlich nur den Browser, nicht aber die Person erkennt.

 

Cookie-Arten

  • First Party Cookies: Eine der Schlüsseleigenschaften eines Cookies ist sein ‚Host’ – dies ist der Domain-Name der Seite, welche letztlich den Cookie setzt. Nur die Host Domain kann den Inhalt abrufen und lesen, sobald der Cookie gesetzt wurde. First Party Cookies werden nur gesetzt oder von der Website abgerufen, während du die Website besuchst, sodass sie normalerweise nicht dazu genutzt werden können, um die Aktivität zu verfolgen oder um Daten von einer Website zu einer anderen zu schicken. Dennoch kann der Besitzer dieser Website Daten durch seine Cookies sammeln und diese dazu nutzen, um die Darstellung oder die gezeigten Informationen der Website für den Nutzer zu ändern. Natürlich können sie außerdem Daten sammeln und diese außerhalb der Website nutzen und sogar an andere Organisationen verkaufen. Wenn sie dies jedoch tun, muss es in der Privacy Policy der Website genannt werden. Die meisten Desktop Browser erlauben es dir die Liste der bereits gesetzten Cookies zu sehen – und normalerweise werden sie bei den Host Domain Werten gelistet.
  • Third Part Cookies: Wenn die Host Domain für einen Cookie eine andere ist als die in der Browserleiste, als der Cookie heruntergeladen wurde, dann ist dies ein Third Party Cookie. Diese Cookies sind normalerweise via Skripte oder Tags, welche auf der Website hinzugefügt werden, auf einer Website platziert. Manchmal bringen diese Skripte zudem eine zusätzliche Funktionalität auf die Seite, wie zum Beispiel das Ermöglichen von Teilen des Contents in sozialen Netzwerken. Third Party Cookies werden am häufigsten für Online Werbung genutzt. Bei dem Hinzufügen ihrer Tags auf einer Seite, welche Werbung zeigt oder nicht zeigt, können Werber einen User (oder seinen Device) durch viele der Websites, welche er besucht, verfolgen. Dies erlaubt ihnen ein ‚Verhaltensprofil’ des Users zu erstellen, welches dazu genutzt werden kann ihn mit Online Werbung zu erreichen, basierend auf ihren ‚kalkulierten’ Interessen. Die Nutzung von Cookies für diesen Zweck wird häufig als aufdringlich und ein Eingreifen in die Privatsphäre angesehen. Eine solche Aktivität ist einer der Antreiber hinter der Entwicklung eines neuen Datenschutzgesetzes, insbesondere dem EU Cookie Law.
  • Session Cookies: Session Cookies werden nur zeitweise in der Erinnerung des Browsers gespeichert und gelöscht wenn der Browser geschlossen wird, auch wenn sie überleben, wenn sie von der Seite von der sie kamen weg navigieren. Wenn du dich jedes mal bei Öffnen des Browsers auf einer Seite welche du besuchst einloggen musst – dann nutzt diese einen Session Cookie, um deine Login-Daten zu speichern. Viele Websites nutzen Session Cookies für essentielle Seitenfunktionen und um sicherzustellen, dass Seiten so schnell und effizient wie möglich an den Browser geschickt werden.
  • Persistent Cookies: Presistent Cookies sind mit einem Auslaufdatum kreiert. Wenn dieses Datum erreicht ist werden sie vom Computer zerstört. Wenn das Auslaufdatum nicht gesetzt ist, ist der Cookie automatisch ein Session Cookie. Persistent Cookies werden außerdem dazu genutzt um das Besucherverhalten zu verfolgen, wie dem Bewegen durch die Seite. Diese Daten werden genutzt um zu verstehen, was Besucher auf der Seite mögen und nicht mögen, um diese zu verbessern. Diese Praxis ist als Web Analyse bekannt. Seit Google angefangen hat seine eigene Analysetechnologie anzubieten, welche kostenfrei für Websitebesitzer ist, nutzen beinahe alle Website eine Form von dieser – auch wenn es ebenfalls bezahlte Angebote gibt, welche Konkurrenten für Google darstellen. Analyse Cookies sind heutzutage vermutlich die am häufigsten genutzte Form von Persistent Cookies.
  • Secure Cookies: werden ausschließlich durch HTTPS übermittelt – welche du üblicher Weise in der Checkout Seite einiger Online Shopping Seiten finden wirst. Dies ermöglicht, dass sämtliche Daten im Cookie verschlüsselt werden, währen sie zwischen der Website und dem Browser reist. Wie du dir vielleicht vorstellen kannst – Cookies, welche von E-Commerce Seiten genutzt werden um Kreditkartendetails zu erinnern, oder den Transaktionsvorgang managen, wären normalerweise geschützt, doch jeder anderer Cookie kann ebenfalls geschützt hergestellt sein.
  • HTTPOnly Cookies: Wenn ein Cookie ein HTTPOnly Attribut gesetzt hat, wird der Browser jeden Client-Script der Seite (wie JavaScript) davon abhalten den Inhalt der Cookies zu erhalten. Dies beschützt ihn von dem sogenannten Cross-Site-Scripting (XXS), bei dem tückisches Script versucht den Inhalt eines Cookies an eine Dritt-Website zu senden.

 

Was passiert, wenn Cookies deaktiviert sind?

Um die Konsequenzen von deaktivierten Cookies zu verstehen, werden wir einige Beispiele nennen:

  • Du kannst keinen Content dieser Seite auf Facebook, Twitter oder einem anderen sozialen Netzwerk teilen
  • Die Website wird keinen Inhalt an deine persönlichen Präferenzen anpassen, wie es häufig in Online Stores geschieht.
  • Du kannst den persönlichen Bereich des Webs nicht erreichen, wie My Account, My Profile oder My Orders.
  • Online Stores: Es wird unmöglich sein online einzukaufen, du wirst zum bestellen anrufen müssen, oder ein physisches Geschäft aufsuchen, sollte es eines geben.
  • Es ist nicht möglich deine geografischen Präferenzen wie Zeitzone, Währung oder Sprache anzupassen
  • Du kannst nicht in den Blog schreiben, du kannst keine Fotos hochladen, keine Kommentare posten, Inhalt evaluieren oder bewerten. Das Web wird nicht wissen, ob du ein Mensch bist oder eine automatisierte Applikation, welche Spam publiziert.
  • Keine Werbung wird personalisiert sein, was die Web-Werbungs-Einnahmen verringern wird.
  • Alle sozialen Netzwerke nutzen Cookies, wenn sie deaktiviert sind, kannst du kein soziales Netzwerk nutzen.

Fast alle modernen Browser bieten dir Möglichkeiten zu kontrollieren, wie dein Computer mit Cookies umgeht. Dies beinhaltet die Möglichkeit alle oder verschiedene Arten von Cookies zu blockieren – und davor zu schützen, dass diese auf deiner Maschine an erster Stelle platziert sind. Sie ermöglichen zudem, dass du Cookies löscht, welche du bereits hast. Dennoch ist jeder Browser unterschiedlich – und einige ermöglichen eine feinere Kontrolle, als andere, oder zumindest eine leichter zu findende Kontrolle. Jedem, der eine bessere Kontrolle über seine Online Privatsphäre wünscht, wird empfohlen mehr Zeit mit dem Kennenlernen der Kontrolle ihrer Browser zu verbringen. Unten zeigen wir einen Überblick über die gängigsten Browser.

 

Browser sind natürlich sowohl auf allen Smartphones und Tablets, wie auch traditionellen Computern zu finden. Generell gesprochen bieten Smartphone Browser nicht annährend das Level von Funktionalität im Respekt der Cookie-Kontrolle wie dein PC oder Laptop es tut. Da sich dies jedoch schnell ändert ist es lohnenswert zu versuchen herauszufinden, von welcher Kontrolle du Gebrauch machen kannst.

 

Google Chrome

Google Chrome bietet ein gutes Level an Kontrolle über Cookies. Diese können unter dem ‚Settings’-Menü gefunden werden, welches du unter dem Schlüssel-Symbol, in der oberen rechten Ecke findest.

Unter ‚Erweiterte Einstellungen’ findest du eine Rubrik, in welcher es um Privatsphäre geht, was ebenfalls die Möglichkeit des Löschens der Browser-Historie beinhaltet – dies hat mehrere Einstellungsoptionen, inklusive des Löschens all deiner Cookies.

Du kannst außerdem Chrome dazu nutzen ein ‚Do Not Track’ Signal an die Website, welche du besuchst, zu senden.

Des Weiteren gibt der ‚Inhalte Einstellungen’-Knopf außerdem Zugang zu weiteren Kontrollen, inklusive der Möglichkeit alle Cookies zu listen und sie individuell zu löschen. Diese Liste beinhaltet auch HTML5 lokalen Speicher und Datenbanken, welche moderne Websiten manchmal anstelle von Cookies nutzen.

 

FireFox

Mit Firefox kannst kommst du über die Menübox in der links oberen Ecke unter dem Punkt ‚Optionen’ zu den Cookie Einstellungen. Im Pop-Up musst du daraufhin ‚Privatsphäre’ auswählen.

Mit Firefox kannst du eine Box anwählen, welche jeder besuchten Website mitteilt, dass du nicht verfolgt werden möchtest. Diese Funktionalität ist als „Do Not Track’ (DNT) bekannt, dennoch gibt es keine Garantie, dass eine Website diese Anfrage respektieren wird – und es gibt keine rechtlichen Vorgaben für sie, dies zu tun.

Du kannst zudem deine Präferenzen festlegen, wozu Firefox deine Browsing-Historie aufnehmen wird, einschließlich der Einstellung wie mit Cookies umgegangen wird. Du kannst zum Beispiel entschieden Third Party Cookies zu akzeptieren, jedoch müssen sie gelöscht werden, wenn du den Browser schließt. Wie bei Chrome kannst du außerdem die Liste aller gesicherten Cookies sehen und sie entweder alle löschen oder diejenigen, welche du nicht möchtest.

Kürzlich hat die Mozilla Foundation verkündet, dass neuere Versionen von Firefox, vorwiegend ab Juni 2013 und neuer, Third Party Cookies standartmäßig blockieren werden.

 

Internet Explorer

In den neuesten Versionen des Internet Explorer wählst du das Zahnrad-Icon in der rechten oberen Ecke aus, wählst ‚Internet Optionen’ aus dem Drop-Down-Menü und dann den ‚Privatsphäre’-Tab in dem erscheinenden Pop-Up Fenster.

IE nutzt eine Slider Controlle, welche du nutzen kannst um verschiedene Level der Privatsphäre auszuwählen, zudem kannst du den ‚Erweitert’-Knopf für zusätzliche Benutzereinstellungen auswählen, um First und Third Party Cookies zu erlauben oder blockieren.

Es ermöglicht dir außerdem eine Liste aller Seiten zu kreieren, bei welchen du die Cookies grundsätzlich erlauben oder blockieren möchtest. Du kannst über dieses Menü jedoch nicht die bereits vorhandenen Cookies auflisten oder sie selektiv löschen.

Um dies zu tun musst du das ‚Developer Tools’ nutzen, welches du entweder über das Zahnrad-Icon erreichst, oder durch drücken der F12 Taste auf deiner Tastatur. Dann wählst du das ‚Cache’-Menü aus und schaust dir die Cookies an oder löscht sie im Drop Down. Das Problem mit diesem Vorgehen ist, dass man die Cookies bereits hinterfragen muss und dies nicht wirklich userfreundlich ist – die meisten Leute werden durch die Nutzung der Developer Tools davon abgeschreckt, da sie keine Entwickler sind.

Unter den Internet Optionen>Allgemeine Auswahl hast du zudem eine Auswahlliste, in welcher du deine Browsing Historie löschen kannst, wenn du es beendest. Dies auszuwählen bedeutet, dass alle deine Cookies beim Beenden des Browsers gelöscht werden.

Ab dem Internet Explorer 10 hat Microsoft eine neue Do Not Track-Funktionalität eingeführt. Dies wird normalerweise automatisch gestartet, wenn der Browser zum ersten mal installiert wird. Um deine eigenen Einstellungen zu prüfen gehe zu den Internet Optionen>Erweiterte Einstellungen. Scrolle nach unten zu den Sicherheitseinstellungen und dort wirst du eine anklickbare Auswahl finden, welche ‚Always send Do Not Track header’ heißt. Wenn du hier den Haken setzt oder entfernst wirst du den Browser neu starten müssen, um die Änderungen zu übernehmen.